Touren
Das Ding oder typisch coolart! ...
Geschrieben von: Urs Kaulard   

Liebe Biker, Outdoor-Adventurer und interessierte Leser!

Anfang Februar 2008 war´s, als mein früherer Chef - und heutiger guter Freund - Jürgen im Gespräch erwähnte, er wolle im Sommer 2008 eine Transalp-Tour mit dem Mountain-Bike fahren.

Genau so fing´s dann an:

„Transalp? ... Kann ja so schwer nicht sein, da will ich dabeisein!“ sprudelte es aus mir heraus … Im Nachhinein muß ich zugeben, mein Mundwerk hatte wieder mal schneller geschossen als mein Kopf denken konnte, denn bis zu dem Zeitpunkt hatten das „Biken“ (oder Fahrradfahren) und ich ziemlich genausoviel miteinander zu tun wie die sprichwörtliche Kuh und das Eislaufen.

Aber verfl ...., aus der Nummer kam ich unbeschadet nicht mehr raus. Schließlich stand ich ja bei meinem Ex-Chef im Wort. So kam der Zeitpunkt alles – meine Haltung, meine Fitness, mein Training –  im Bezug auf´s Biken zu ändern. Andererseits - was musste ich schon ändern? Eigentlich gar nix. Ich musste nämlich überhaupt erstmal anfangen ;-)

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Tag 1 - Wie´s losging ...
Geschrieben von: Urs Kaulard   

Doch zur Tour selbst, schließlich ging es gestern (Donnerstag, 03. Juli 2008) schon los:

Zunächst machte ich mich gestern Morgen von Aachen aus mit dem Zug auf nach Augsburg (zu meinem ehemaligen Chef Jürgen). Nach dem Einkauf einiger unbedingt notwendiger „Kleinigkeiten“ in Augsburg verbrachte ich noch einen schönen Nachmittag in meiner ehemaligen „Zweitheimat“. Heute starteten wir – zunächst zu zweit – gleich in der Früh (04. Juli 2008; ca. 06.00 Uhr) mit den Bikes. In Steppach, einem Vorort von Augsburg, trafen Jürgen und ich uns mit „Nummero Due“: „Hardtail-Holger“ - Wie der Name schon vermuten läßt war „Holgi“ der einzige unter uns Vieren, der sich aus Gewichtsgründen für ein Hardtail entschieden hat. Nur die leichte Satteldämpfung soll die Schläge beim Downhill auffangen. Holger hatte aus medizinischen Gründen etwas weniger Zeit zu trainieren. Auch für ihn ist es also die erste Transalp. Genau wie ich hat sich
auch Holger von unserem gemeinsamen Freund Jürgen überzeugen und motivieren lassen. Wir beide also sind die Greenhorns der Truppe! Und das verspricht schon heute, daß es noch heiter werden wird ;-)

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Tag 2 - Die Königsetappe, ...
Geschrieben von: Urs Kaulard   

die wir alle unterschätzten ...

Schon um 8 Uhr sind wir wieder auf den Sätteln und wollen so schon „am frühen Morgen“ die 2000 Höhenmeter-Grenze knacken. Die „Heilbronner Hütte“ (auf 2250 Höhenmetern) ist heute unser erstes Etappenziel. Und hinter der Heilbronner Hütte geht´s dann auch gleich wieder bergab nach Ischgl.

Prima. Doch ehe wir in Ischgl angelangt sind, sind wir zunächst mal richtig durchnässt. Nein, schön ist´s überhaupt nicht, denn es schüttet aus Eimern. Wir sind nässer als naß: „Völlig durchnäßt“ beschreibt unseren derzeitigen Zustand wohl am besten. Und nun kommt auch noch Jürgen und erklärt uns, daß wir hier erstmal das gesamte Skigebiet von Ischgl überqueren müssen. Da kriegst gleich bessere Laune ?.

Boah …! Das sind ja noch mal locker 1500 Höhenmeter auf ne´ Distanz von knapp 20 Kilometern verteilt.

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Tag 3 - Unser Relax-Tag
Geschrieben von: Urs Kaulard   

Tag 3 wird unser RELAX-Tag …

Ja, ich denke, wir haben gestern Abend richtig entschieden.

Aufgrund der schlechten Wetterlage verweilen wir heute bei meinen Großeltern und gönnen unseren geschundenen Knochen und Muskeln einen Tag der Entspannung im Engadin.

Die Therme von Scuol lädt uns heute zum Bade und wir werden es uns dort einige Stunden einfach richtig gut gehen lassen. Doch gibt es auch einen Wermuts-Tropfen heute. Zu unser aller großer Enttäuschung muß uns Hardtail-Holger in Scuol verlassen, ja er muss leider die ganze Tour hier abbrechen.

Starke Schmerzen und ein wiederkehrendes Knieproblem zwingen ihn zur Aufgabe. Doch für den Rest der Truppe steht nach der letzten Tiefschlafnacht schon fest, was der vierte Tag für uns bedeuten wird...

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Tag 4 - Südtirol wir kommen ...
Geschrieben von: Urs Kaulard   

Tag 4: Südtirol, wir kommen!

Heute, an unserem vierten Morgen, ist das Wetter wie für uns gemacht (siehe Fotos) und auch die Muskeln haben sich wieder so weit erholt, daß wir wohl zunächst locker weiter in Richtung „Sur En“ auf die Duinaschlucht werden zufahren können.

Auf einem alten, in die hohe Felsenwand gesprengten Schmugglerpfad bewegen wir uns nun zur Sesvenna-Hütte. Und, an der Hütte angelangt, können wir schon das südliche Klima Tirols fühlen.

So verfliegt der nächste Downhill einfach im Nu und, in Prad angekommen, heißt es auch schon gleich wieder „Höhenmeter machen“:

Hinauf nach Sulden. In Sulden werden wir dann mit der Seilbahn ins Ortlermassiv fahren um dort in einer Hütte am Fuße des Ortler-Gletschers zu übernachten.

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